Mai
12
2011

martin
Vor gut einem Monat zog ich meine letzten Kurven durch den Sulzschnee. Nun war ich aus derselben Wiese zu Fuss unterwegs. Nach diesem schneearmen Winter wollte ich mehr über das Phänomen Klimawandel erfahren. Mit dem iPhone Klimaguide watschelte ich zur Station Bort. Da begann der Pfad Richtung unteres Lauchbühl. Ich folge dem GPS- Signal und landete nach einigen Minuten beim Infopunkt 1. Die Audio- und Videobotschaften zeigten mir die Veränderung der Landschaft auf. Vor gut 20 Jahren kam der Gletscher noch bis ins Tal. Und wo ist er jetzt? Einfach weg. Er zog sich mit riesen Schritten aus Grindelwald zurück. Ist diese eine Flucht vor dem Massentourismus? Wohl kaum- es hat aber viel mit unserem Verhalten zu tun. Auf der Strecke bis zum Lauchbühl erhielt ich viele wertvolle Informationen über den Klimawandel und dessen Auswirkungen. Auf dem Pfaden wird man glücklicherweise nicht belehrt sonder lernt Zusammenhänge kennen. Zudem hinterfragte ich mein eigenes Reiseverhalten. Ist es nun sinnvoll für eine Abendveranstaltung nach Hamburg zu fliegen, um Gäste zu akquirieren? Oder für eine Verkaufsreise zwei Tage nach Tokyo fliegen? Ich bin auf Eure Antworten auf gespannt.
www.facebook.com
Sonnige Grüsse aus Grindelwald
Martin
Tags: Klima, Wandern
Apr
15
2011

Andrea
Ganz ehrlich – der perfekte Skitourentag war es nicht. So machten wir uns just am schlechtesten Tag der Woche auf den Weg mit der Jungfraubahn zum Jungfraujoch – der höchsten Bahnstation Europas. Dicker Nebel umhüllte uns. Nach einigen Schwüngen auf dem Aletschgletscher waren wir draussen aus dem Nebel – rund um den Konkordiaplatz konnte sich die Sonne gegen die umliegenden Wolken durchsetzen. Wie lange wohl das faszinierende Schauspiel andauern würde? Gegen Nachmittag meldeten die “Wetterfrösche” nämlich einsetzenden Schneefall. Dieser setzte tatsächlich ein, als wir kurz unter dem Gipfel des Kranzbergs waren. So liessen wir den Gipfel Gipfel sein und fuhren auf der südwestlich gelegenen Bergflanke hinunter zum Aletschfirn. Wow! Eine tolle Abfahrt! Unten angelangt umhüllten uns die Wolken vollständig und wir konnten beim Aufstieg zur Lötschenlücke nur erahnen, welch fantastisches Bergpanorama uns hinter den Wolken verborgen blieb… Zuoberst auf der Lötschenlücke blies uns ein kräftiger Wind entgegen – das Sandwich im Rucksack blieb darum weiterhin unangetastet. Die ersten Meter auf der Abfahrt über den Langgletscher ins Lötschental waren langsam – der Nebel. Unterhalb von 3000 Metern aber lichtete sich der Nebel wieder und so konnte ich für den Rest der Abfahrt beschwingt mit Telemark-Stil ins Tal hinunter kurven. Braun wurden wir trotz wenig direktem Sonnenschein und Spass gemacht hat’s allemal: Auch Wind, Schnee und Nebel können manchmal etwas Faszinierendes haben. Die nächste Skitour im UNESCO-Gebiet Jungfrau-Aletsch allerdings wünsche ich mir doch bei Sonnenschein und feinstem Sulzschnee…

Umhüllt von Nebel...

Und so sieht der Kranzberg ohne Nebel aus...
Apr
12
2011

martin


Das war ja wieder ein tolles Wochenende. Am Freitag genoss ich am Morgen die tollen Schneeverhältnisse auf dem Männlichen und der Kleinen Scheidegg. Mit den Telis hatte ich wieder tierisch Spass. Nachmittags gab es zum Nachtisch eine kurze Biketour zur Bussalp. Das kühle Bier nahm ich anschliessend auf der Preso-Terrasse.
Am Samstag zog es uns ans Snowpenair auf der Kleinen Scheidegg. Das geniale Frühstück im Rotstöcki war der perfekte Start in den Tag. Bei herrlichem Sonnenschein feierten wir bis spät in den Abend auf dem Berg. Der krönende Abschluss lieferte DJ Alex im Mescalero. Zu unzähligen Aprés-Ski Hits johlte das Publikum bis in die frühen Morgenstunden. Nun wird es Zeit die Ski’s einzustellen und sich auf den Sommer zu freuen. Obwohl die Schneefallgrenze sinkt heute auf 1‘000. Eventuell gibt es ja morgen den nächsten Powdertag.

Tags: Musik, Schneee, Snowpenair, Telemark, Winter
Apr
05
2011

martin
Jetzt wo alle grillieren, biken oder am See liegen, beginnt meine Saison. Morgens um 9.00 fahre ich mit dem Zug auf den Berg. Im Gepäck die Telis, etwas zum Essen und die Trinkflasche. Kaum oben, düse ich über herrliche Sulzpisten- unten gefroren und obendrauf liegen 3-5 cm Sulz. Einfach geil. Dort, wo neben der Piste noch Schnee liegt, ziehe ich grosse und schnelle Schwünge über die Hänge. Dieses Glücksgefühl kann man gar nicht beschreiben. Man muss es erleben.
Am führen Nachmittag wird’s dann doch zu warm. Zu Hause ankommen tausche ich die Skis mit dem Bike und strample noch eine Runde bis zur Schneegrenze. Zu guter Letzt trinke ich ein kühles Bier im Liegestuhl und plane den nächsten perfect day.
Tags: Biken, Ski, Telemark
Mrz
30
2011

martin
Von meinem Büro sehe ich direkt auf die Pisten der Jungfrau Region. Sobald die Sonne hervorkommt, überfällt mich ein leichtes Kribbeln. Um 11.30 gibt’s meistens kein Halten mehr. Ich tausche PC, Schreibmaterial und Finken gegen Ski‘s, Stöcke und Helm. 30 Minuten später ziehe ich die ersten Schwünge über die perfekten Pisten auf First. Es ist März, die Sonne lacht mir ins Gesicht und der weisse Teppich gehört nur mir. Nach 90 Minuten herum düsen, esse ich auf einer der Sonnenterassen. Danach geht es mit einem Strahlen im Gesicht zurück ins Büro. Hmm- ich arbeite wirklich in einer der schönsten Regionen der Schweiz.
Keep it real
Tags: First, Genepi, Schnee, Skifahren, Winter
Mrz
10
2011

Andrea
Das Curling-Spiel entstand vermutlich im späten Mittelalter in Schottland und wurde eine beliebte Wintersportart – lange, bevor der Skitourismus aufkam. Seit den Winterspielen 1998 in Nagano ist dieser Wintersport olympisch.

Dem Skip Anweisungen geben
Insbesondere Wengen und Mürren sind traditionelle Ferienorte der Briten – so ist es kaum erstaunlich, dass das Curling-Spiel ein fester Bestandteil des Wintersportangebots ist.
Wir – Mitarbeitende der Jungfrau Region Marketing AG – versuchten uns am Montagabend in Wengen in dieser traditionellen Sportart. Das Curling-Fieber machte schnell die Runde und wir alle waren mit viel Eifer und Spass bei der Sache. Das Spiel ist relativ einfach zu erlernen: Nach einer kurzen Einführung waren wir alle in der Lage, einen guten Match zu spielen. Stilnoten gab’s an diesem Abend keine…

In Action!
Feb
22
2011

Andrea
Der Velogemel ist des Grindewalder’s eigene Art, sich im Schnee fortzubewegen – und dies schon seit 100 Jahren. Am 1. April 1911 reichte der Erfinder Christian Bühlmann sein Patent für den “einspurigen, lenkbaren Sportschlitten” in Bern ein.

Der Velogemel war beliebt, um die täglichen Arbeiten zu verrichten. Noch bis Ende der 1980er Jahre wurde beispielsweise die Post per Velogemel ausgetragen.
Inzwischen ist der Velogemel – “Gemel” ist übrigens ein lokales Dialektwort und bedeutet “Schlitten” – ein Freizeitobjekt geworden. Jährlich findet eine nicht ganz ernstgemeinte Weltmeisterschaft statt. Am 5. Februar 2011 ging diese zum 16. Mal über die Bühne: Hier einige Impressionen…



Dez
08
2010

martin

Fachbesucher aus der ganzen Welt informierten sich in Barcelona über Destinationen und ihre Möglichkeiten im Seminarbusiness. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal der EIBTM Award für den schönsten Stand verliehen. Wir aus Grindelwald durften diese Auszeichnung mit dem Titel „Best Shell Sheme Design“ mit Stolz und grosser Freude entgegennehmen. Der Entscheid der Jury für den unkonventionellen und gleichzeitig urig-charmanten Auftritt der Jungfrau Region in Barcelona beeindruckte nicht nur die Messebesucher, sondern motiviert auch das MICE Pool Team, dieses Konzept mit grosser Begeisterung weiterzuführen und auszubauen. Ich bedanke mich für den tollen Einsatz der Crew in Barca und freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im nächsten Jahr.
Nov
18
2010

Andrea

http://www.youtube.com/watch?v=lS1gK6hRLS8
Der Hintere-Gasse-Trail führt in vier Tagen von Mürren nach Kandersteg – übernachtet wird in SAC-Hütten. Eine faszinierende Landschaft, sportliches Wandern und Hüttenromantik!
Hier ein Video eines holländischen Bergfreundes:
http://www.myjungfrau.ch/de/page.cfm/jrm_blog
Nov
17
2010

martin

Heute Morgen lag eine dicke Nebelschicht über Grindelwald. Etwas betrübt lief ich über das verschneite Trottoir ins Büro, trank einen Kaffee und schaltete den Compi ein. Im Laufe des Vormittags drücke die Sonne langsam aber sicher durch den Nebel. Und plötzlich war es soweit: der Nebel verzog sich und ich sah die frisch verschneite Bergwelt. Um 11.30 setzte bei mir das Höhenfieber ein. Mit Schneeschuhen beladen zog es mich auf die Bussalp. Oben angekommen, wanderte ich weiter durch die unberührte Landschaft. „Wie geil ist das denn“ war mein erster Gedanke, als ich staunend die grandiose Bergwelt betrachtete. Nun sitze ich mit einem riesen Grinsen auf dem Gesicht im Büro und freue mich tierisch auf den kommenden Winter.
Tags: Winter, Winterwandern